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Werden Filialen zur Überlebensfrage von Regionalinstituten?

 

In einer Zeit in der reihenweise Bank- und Sparkassenfilialen geschlossen werden, erscheint diese Frage wie aus einer anderen Welt. Deshalb möchten wir Sie auf eine aktuelle Studie hinweisen:

http://www.marktundstandort-fachverlag.de/downloads/Bankfilialen_und_Standortqualitaet_Leseprobe.pdf

 

Das Kundengeschäft der Banken und Sparkassen ist traditionell geprägt durch den persönlichen Kontakt zwischen Kundschaft und Beratern samt Servicepersonal. Organisiert werden diese Kontakte bis heute weitgehend über die Bankfiliale im weiteren Sinn.

 

Das wachsende Internetangebot für Kunden veränderte im Laufe der beiden letzten Jahrzehnte das Kundenverhalten spürbar. Zahlungsverkehr und Serviceaktivitäten werden heute selbstverständlich von der Mehrzahl der Kunden online oder an Automaten abgewickelt. Diese Entwicklung war von den Banken und Sparkassen gewollt, reduziert sie doch die Servicekosten und verlagert einfache Tätigkeiten vom Servicemitarbeiter auf den Kunden oder vergleichbar geeignete Automatensysteme. Mit der zunehmenden Diversifizierung des Online- und Automatenangebotes entwickelten sich zudem reine Online-Banken, deren Geschäftsmodell darauf baut, das vollständige Bedarfsspektrum des Privatkunden ohne persönlichen Kontakt, also ohne ein stationäres Filialnetz, anbieten zu können.

 

Diese Entwicklung reduziert die persönlichen Kontakte zwischen Bank und Kunden nachhaltig und nimmt heute solche Ausmaße an, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeitsgrenze von Filialstandorten immer häufiger unterschritten wird. Die besondere Betroffenheit der Regionalbanken mit ihren dichten Filialnetzen, vor allem durch die öffentlich-rechtliche Verpflichtung der Sparkassen auf ihren Versorgungsauftrag in der Fläche, liegt auf der Hand. Zwangsläufig hat sich die Multikanalstrategie der Banken und Sparkassen weiterentwickelt. Über die künftige Rolle und Bedeutung der unterschiedlichen Vertriebskanäle allerdings herrscht Unsicherheit. Ernstzunehmende Forschungsarbeiten sehen das Ende des stationären Vertriebs unaufhaltsam kommen, andere sehen ihn als unverzichtbar an. Die Leistungsfähigkeit des Online-Vertriebs, vornehmlich für komplexe Beratungsprodukte, ist nämlich noch nicht ausgereizt, arbeiten doch viele Unternehmen des Finanzsektors an entsprechend ausgeklügelten Vertriebssystemen. Onlinebasierte Vertriebs- und Servicesysteme werden dem stationären Vertrieb auf Sicht weitere Potenziale nehmen. So führen aktuelle Vertriebskonzepte, die dem stationären Vertrieb eine neue (unbedeutendere) Rolle zuweisen, zur Reduzierung der Filialnetze.

 

Keines der neuen Vertriebskonzepte geht aber von einem völligen Verzicht auf den stationären Vertrieb aus.“

 

Und hier noch ein interessantes Befragungsergebnis:

Frage 1: Welche folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Erledigung von Bankgeschäften nutzen Sie regelmäßig?

Persönlicher Kontakt                                                             53,6%

Nutzung von Automaten                                                       66,8%

Automatennutzung an anderen Standorten                          42,5%

Telefonischer Kontakt                                                           19,6%

Schriftlicher Kontakt (Brief oder E-Mail)                                13,8%

Online-Banking oder Banking-APP                                        51,3%         

Basis alle Befragten (n=1004)

(Zitiert aus: Bankfilialen und Standortqualität, Überlebensfragen für Regionalbanken/ Wie Kunden mit Filialen agieren und über Filialen denken/ Standort & Verbraucherstudie 2016/ Norbert Lingen und Markus Epple/ Markt und Standort Beratungsgesellschaft mbH, Erlangen Juni 2016

http://www.marktundstandort-fachverlag.de/downloads/Bankfilialen_und_Standortqualitaet_Leseprobe.pdf)

 

 

Den Wettbewerb zwischen „online“ und „stationär“ gibt es nicht nur bei Kreditinstituten. Dieser Wettbewerb durchzieht alle Bereiche des Handels. Auch der Handel agiert mit Online-Shops und betreibt weiterhin seine stationären Filialen. Die stationären Filialen werden im Hinblick auf Standort, Struktur und Ausrichtung schnell an Kundenwünsche angepasst. Kunden wählen die Filiale, die ihren Wünschen und Anforderungen am ehesten gerecht wird. An dieser Stelle gibt es für Kreditinstitute noch einen großen Handlungsbedarf, denn der Weg von der Schalterhalle hin zum Kundenraum ist noch lange nicht durchschritten!

 

 

Seit über 20 Jahren stehen wir an der Seite der Regionalbanken. Mit unseren Dienstleistungen unterstützen wir Transformationsprozesse. Das beginnt beim Umtransport, der Deinstallation und Installation von SB- und anderen Geräten und umfasst auch die Lieferung von aufgearbeiteten SB-Geräten und neuen Geldbearbeitungsmaschinen für Noten und Münzen. Natürlich kaufen wir auch wiedervermarktungsfähige Geräte zurück oder entsorgen Altgeräte.

 

Viele anstehende Fragen lassen sich schnell in einem Telefongespräch klären. Welche Maschine kann verkauft werden, welche muss entsorgt werden? Gibt es noch Ersatzkassetten für bestimmte Automaten? Gibt es noch Sparbuchdrucker? Ein Anruf unter 0049 6203 955610 lohnt sich immer.

 

 

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